Kategorien
Archives
-
Zirkadiane Einblicke in die Biologie der Depression: Symptome, Behandlungen und Tiermodelle
Bei einer Depression reichen die Symptome von Motivations- und Energieverlust bis hin zu Suizidgedanken. Darüber hinaus lassen sich bei Depressionen u. U. auch Veränderungen im Schlaf-Wach-Zyklus und im Tagesrhythmus der Hormonausschüttung (z. B. Cortisol, Melatonin) beobachten.
-
Melatonin fördert die Gesundheit von Uterus und Plazenta: potenzielle molekulare Mechanismen
Die Entwicklung des Endometriums ist ein zyklisches Ereignis, das durch Hormone und Wachstumsfaktoren streng reguliert wird, um den Menstruationszyklus zu koordinieren und gleichzeitig eine geeignete Mikroumgebung für die Einnistung eines Embryos während des „Empfängnisfensters“ zu fördern. Bei vielen Frauen kommt es zu Uterusstörungen, die eine erfolgreiche Empfängnis behindern, z. B. zu einer Verdickung des Endometriums,…
-
Melatonin und seine omnipräsenten krebshemmenden Effekte
Melatonin (N-Acetyl-5-Methoxy-Tryptamin), das allgemein als pleiotropes und multitaskingfähiges Molekül gilt, wird unter normalen Licht- oder Dunkelbedingungen nachts von der Zirbeldrüse sezerniert. Abgesehen von der zirkadianen Regulation besitzt Melatonin auch antioxidative, alterungshemmende, immunmodulierende und krebshemmende Eigenschaften.
-
Die Auswirkungen von Melatonin auf das absteigende schmerzhemmende System und neurale Plastizitätsmarker bei Brustkrebspatientinnen, die eine Chemotherapie erhalten: Randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studie
Die adjuvante Chemotherapie bei Brustkrebs (ACBC) wurde mit Müdigkeit, Schmerzen, depressiven Symptomen und Schlafstörungen in Verbindung gebracht. Und, frühere Studien an Nicht-Krebs-Patientinnen zeigten, dass Melatonin das absteigende Schmerzregulationssystem (DPMS) verbessern könnte.
-
Reduzierte Melatoninsynthese bei schwangeren Nachtarbeiterinnen: Auswirkungen auf den Stoffwechsel der Nachkommen
Mehrere neue tierexperimentelle Studien zeigen, dass die intrauterine metabolische Programmierung bei einer verminderten Melatoninsynthese während der Schwangerschaft modifiziert werden kann, was zu Glukoseintoleranz und Insulinresistenz bei den Nachkommen führt. Daher stellen wir die Hypothese auf, dass Nachtarbeiterinnen während der Schwangerschaft unter Umständen ihre Nachkommen ungewollt Gesundheitsgefahren aussetzen könnten.
-
Melatonin hat tiefgreifende Effekte auf die Mitochondriendynamik bei Myokardischämie/Reperfusion
Der Forschungsschwerpunkt verlagerte sich kürzlich auf die mitochondriale Dynamik und die Rolle von Fusion und Spaltung im Rahmen der Kardioprotektion. Ziel dieser Studie war die Beurteilung (i) der Funktion und Dynamik von Mitochondrien, die aus Ischämie/Reperfusion (I/R)-exponierten Herzen isoliert worden waren, und (ii) der Wirkungen von Melatonin, einem starken Kardioprotektivum, auf die Mitochondriendynamik bei I/R.
-
Die Infusion von Melatonin in den Nucleus paraventricularis bessert ischämie- und reperfusionsbedingte myokardiale Schädigungen durch Regulierung von oxidativem Stress und proinflammatorischen Zytokinen
Melatonin, dessen Rezeptoren im Nucleus paraventricularis (PVN) des Hypothalamus in großer Menge vorkommen, kann das Herz gegen Myokardischämie/Reperfusions-bedingte (MI/R) Schädigungen schützen. Ziel dieser Studie war es festzustellen, ob eine Infusion von Melatonin in den PVN das Herz von MI/R-Ratten durch die Suppression von oxidativem Stress oder die Regulierung des Verhältnisses zwischen proinflammatorischen und antiinflammatorischen Zytokinen…
-
Melatonin zur Verhinderung einer Minderdurchblutung der Plazenta und von fetalen Schädigungen im Zusammenhang mit intrauterinem entzündungsinduziertem oxidativem Stress in einem Mausmodell
Es wurde gezeigt, dass Melatonin oxidativen Stress reduziert und Hyperkoagulabilität abschwächt. Wir stellten die Hypothese auf, dass maternal verabreichtes Melatonin oxidativen Stress und eine Hyperkoagulabilität der Plazenta im Zusammenhang mit einer Exposition gegenüber intrauteriner Entzündung (IUI) reduzieren und sich folglich günstig auf die feto-plazentare Durchblutung und fetale Folgeschädigungen auswirken könnte.
-
Die neuroprotektive Wirkung von Melatonin: mögliche Rolle in der Pathophysiologie neuropsychiatrischer Erkrankungen
Melatonin ist ein Hormon, das von der Zirbeldrüse sezerniert wird. Bisher ist bekannt, dass Melatonin über die Steuerung des zirkadianen Rhythmus den Schlafzyklus reguliert. Aktuelle Fortschritte in Neurowissenschaften und Molekularbiologie haben jedoch zur Entdeckung neuer Wirkungen und Effekte von Melatonin geführt.
-
Schlafbezogen zeitlich vorverlagerte Melatoninausschüttung bei Frauen mit medikamentös unbehandelter schwerer Depression
Studien zur zirkadianen Zeitgebung bei Depression haben uneinheitliche Ergebnisse erbracht, wobei einige Untersuchungen auf Phasenvorsprünge Phasenvorverlagerung und andere auf Phasenverzögerungen hindeuten. Diese Variabilität könnte auf Unterschiede bezüglich der Diagnose der Teilnehmenden, der Arzneimittelanwendung und der Methodik der einzelnen Studien zurückzuführen sein.
-
Ein integrierter Ansatz zur Diagnose und Behandlung von Schlafstörungen bei Frauen in der Menopause
Schlafstörungen nehmen während der Menopause zu und stellen ein komplexes Phänomen dar. Bei der Schlaflosigkeit, der am weitesten verbreiteten Schlafstörung, kann es sich um eine primäre Störung oder eine sekundäre Störung aufgrund von Hitzewallungen, affektiven Störungen, psychosozialen Faktoren, Erkrankungen und anderen Formen von Schlafstörungen, z. B. obstruktiver Schlafapnoe (OSA) oder Restless-Legs-Syndrom (RLS), handeln.
-
Termingerechte Entbindung einer Schwangerschaft dank der Beachtung des Melatonin-Rhythmus
Die Schwangerschaft wird durch das zirkadiane System („circa“ = ungefähr; diēm = Tag) beeinflusst, das die Physiologie und das Verhalten mit prognostizierbaren täglichen Veränderungen in der Umwelt wie z. B. Hell-Dunkel-Zyklen koordiniert.
-
Schlaf, prämenstruelle Gemütsstörung und Frauengesundheit
Frauen zeigen eine erhöhe Anfälligkeit sowohl für Gemüts- als auch für Schlafstörungen, und der weibliche Menstruationszyklus stellt hier einen grundlegenden Risikomechanismus dar.
-
Auswirkungen von Licht auf den zirkadianen Rhythmus, den Schlaf und die Stimmung des Menschen
Der Mensch lebt in einem 24-Stunden-Rhythmus, in der Licht und Dunkelheit einem tageszyklischen Muster folgen. Unser zirkadianer Taktgeber, der Nucleus suprachiasmaticus (SCN) im Hypothalamus, ist über einen von der Netzhaut ausgehenden Signalweg auf den 24-stündigen Sonnentag abgestimmt und synchronisiert unsere inneren biologischen Rhythmen.
-
Kardioprotektives Melatonin: Übersetzung der Ergebnisse aus Proof-of-Concept-Studien in die therapeutische Anwendung
In dieser Übersichtsarbeit fassen wir die aktuellen klinischen Daten für eine kardioprotektive therapeutische Rolle von Melatonin zusammen, geben einen Überblick über Melatonin und seine Agonisten in verschiedenen Entwicklungsstadien und evaluieren die Wahrscheinlichkeit der kardioprotektiven Effektivität von Melatonin und die Prognose mit Hilfe des maschinellen Lernens auf ChEMBL.
-
Gesünderer Rhythmus, gesünderes Gehirn? Die Integrität der zirkadianen Melatonin- und Temperaturrhythmen steht im Zusammenhang mit dem klinischen Zustand hirngeschädigter Patienten
Annahmen zufolge steht ein gesunder zirkadianer Rhythmus im Zusammenhang mit einem besseren Zustand hirngeschädigter Patienten und unterstützt das Eintreten von Bewusstheit bei Patientengruppen, die sich durch eine relative Bewusstseinsinstabilität auszeichnen, wie z. B. Patienten mit Bewusstseinsstörungen (DOC).
-
Zirbeldrüsenanomalie bei schwerer Depression
Patienten mit einer schweren Depression (MDD) weisen häufig Veränderungen des zirkadianen Rhythmus und Schlafstörungen auf. Die Zirbeldrüse reguliert den zirkadianen Rhythmus und den Schlaf über die Ausschüttung des Neurohormons Melatonin. Der Zusammenhang zwischen Zirbeldrüsenanomalien und schwerer Depression ist jedoch weiterhin ungeklärt.
-
Melatonin und (-)-Epigallocatechin-3-Gallat: Partner im Kampf gegen Krebs
Wir haben bereits früher gezeigt, dass Melatonin eine durch hohe Dosen von (-)-Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG) induzierte Hepatotoxizität bei Mäusen abschwächt. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit untersuchten wir den Einfluss von Melatonin auf die onkostatische Aktivität von EGCG in zwei Krebszelllinien, wobei Melatonin eine umgekehrte Reaktion von p21 induzierte.