Kategorien
Archives
-
Melatonin verbessert Bisphenol A-induzierte biochemische Toxizität der Hoden-Mitochondrien der Maus
Bisphenol A (BPA) ist ein Monomer aus Polycarbonat-Kunststoff, die zur Herstellung von Kunststoff-Baby-Flaschen und die innere Schicht von Lebensmittel-Dosen verwendet werden. Es hat endokrin-störendes Potenzial und übt sowohl toxische als auch östrogenähnliche Effekte auf Säugetierzellen aus.
-
Schützende Rolle von Melatonin bei der Progesteronproduktion in menschlichen Lutealzellen
Diese Studie untersuchte, ob Melatonin luteinisierte Granulosazellen vor reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) als Antioxidans schützt, um die Progesteronproduktion im Follikel während des Eisprungs zu verbessern.
-
Melatonin verbessert die Oozyte und den Embryo bei IVF-Patientinnen mit Schlafstörungen, verbessert aber nicht deren Schlafprobleme
Wir wollten die In-vitro-Fertilisation-Embryotransfer (IVF-ET)-Ergebnisse der Patientinnen mit Schlafstörungen, denen Melatonin verabreicht wurden, analysieren.
-
Melatonin verzögert in menschlicher Osteoblasten-Zelllinie hFOB 1.19 die Zellproliferation durch Blockierung des Zellzyklus in der G₁- und G₂/M-Phase.
Eine vor kurzem durchgeführte prospektive Studie hat ergeben, dass durch die ergänzende Verabreichung von Melatonin das Fortschreiten einer idiopathischen Skoliose (die am häufigsten auftretende Deformierung der Wirbelsäule) verzögert werden kann.
-
Melatonin bei septischem Schock: einige neue Ansätze
Melatonin ist ein vielseitiges Molekül, das nicht nur in der Zirbeldrüse, sondern auch in vielen anderen Organen synthetisiert wird. Melatonin spielt im Schlafverhalten, bei der Regulierung des circadianen Rhythmus und der Immunfunktionen, als Antioxidans, durch seine mitochondriale Schutzfunktion und seinen Einfluss auf Fortpflanzungsfähigkeit und Stimmung eine bedeutende physiologische Rolle.
-
Anwendung von Melatonin in der Klinik: Evaluierung von Humanstudien
In den letzten zwei Jahrzehnten wurde anhand zahlreicher klinischer Studien der therapeutische Nutzen von Melatonin in verschiedenen medizinischen Bereichen untersucht. Ziel dieses Beitrags ist es, die wissenschaftlichen Rahmenbedingungen für die bisher durchgeführten klinischen Studien genau zu beleuchten.
-
Melatonin: ein Multitasking-Molekül
Es hat sich gezeigt, dass Melatonin (N-Acetyl-5-Methoxytryptamin) ein allgemein verbreitetes Molekül mit unterschiedlicher Funktionsweise ist. Die Mechanismen, welche seine Synthese in der Zirbeldrüse steuern, sind gut erforscht; daneben weiß man auch zunehmend besser über die von der Netzhaut und der biologischen Uhr gesteuerten Prozesse Bescheid, welche die circadiane Produktion von Melatonin in der Zirbeldrüse modulieren.
-
Melatonin: ein pleiotropes Molekül, das Entzündungsprozesse reguliert
Melatonin ist ein Neurohormon, das in der Zirbeldrüse gebildet wird und den Schlaf sowie die circadianen Funktionen reguliert. Melatonin reguliert daneben auch Entzündungs- und Immunprozesse, indem es diese Reaktionen aktiviert bzw. hemmt.
-
Signalwege von Melatonin und Zellschutzfunktion
Neben seiner bekannten regulierenden Wirkung auf den Schlaf-Wach-Rhythmus übt das Zirbeldrüsenhormon Melatonin auch noch andere biologische Funktionen aus und vollzieht in verschiedenen Zellarten und im peripheren Gewebe spezifische Stoffwechselvorgänge. In unterschiedlichen Gewebearten und Organen präsentiert sich Melatonin nicht nur als parakrines, sondern auch als intrakrines und autokrines Hormon mit insgesamt homöostatischen Funktionen und einer pleiotropen…
-
Melatonin induziert proapoptotischen Signalweg in menschlichen Pankreaskarzinomzellen (PANC-1)
Das Pankreaskarzinom ist eine Erkrankung mit hoher Mortalität, die eine schlechte Prognose für das Langzeitüberleben in allen Invasivitätsstadien des Tumors aufweist. Da die Tumorzellen apoptoseresistent sind, ist das Ansprechen auf Strahlen- und Chemotherapie gering.
-
Melatonin als potentielles Instrument gegen oxidative Schäden und Apoptose in ejakulierten menschlichen Spermatozoen
Es wird angenommen, dass somatische Zellen durch Apoptose, Autophagie oder Nekrose sterben können; allerdings sind die Mechanismen des Spermatodes nicht klar.
-
Wissenschaftliche Grundlagen für den möglichen Einsatz von Melatonin bei Knochenerkrankungen: Osteoporose und adoleszente idiopathische Skoliose
In der vorliegenden Arbeit wurde Datenmaterial analysiert, das eine mögliche Wirkung von Melatonin auf den Knochenstoffwechsel und die entsprechenden Auswirkungen auf die Ätiologie und Behandlung von Knochenerkrankungen wie Osteoporose und adoleszente idiopathische Skoliose (AIS) untermauert. Melatonin kann über Mechanismen, an denen sowohl von Melaninrezeptoren vermittelte als auch rezeptorunabhängige Abläufe beteiligt sind, den Knochenabbau verhindern und…
-
Wirkung der Behandlung mit Myo-Inositol plus Folsäure plus Melatonin im Vergleich zur Behandlung mit Myo-Inositol plus Folsäure auf Oozytenqualität und Schwangerschaftsergebnis bei IVF-Zyklen. Eine prospektive, klinische Studie
Das Ziel der Studie war es, die Wirksamkeit einer Behandlung mit Myo-Inositol plus Folsäure plus Melatonin im Vergleich zu Myo-Inositol plus Folsäure allein auf die Oozyten- Qualität bei Frauen in In-vitro-Befruchtungs- (IVF) Zyklen zu untersuchen und zu bewerten.
-
Positive Wirkung von Melatonin bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Experimentelle Daten aus Humanstudien und Nagetiermodellen lassen vermuten, dass Melatonin in der Behandlung mehrerer kardiovaskulärer Erkrankungen von Nutzen sein kann. Insbesondere die Anwendung von Melatonin zur Senkung von essentiellem Bluthochdruck sollte eingehender betrachtet werden. Im Nagetiermodell zeigte Melatonin eine ausgeprägte Wirksamkeit bei der Begrenzung abnormer Herzfunktionen und des Verlusts von essentiellem Herzgewebe aufgrund von Ischämie-Reperfusionsschäden.
-
Wirkung von retardiertem Melatonin auf Schlafverhalten und psychomotorische Leistung bei älteren Insomnie-Patienten
Ziel dieser Studie war es, zu untersuchen, wie sich Melatonin (2 mg) mit verzögerter Wirkstofffreisetzung (PRM) auf das Schlafverhalten bzw. auf die psychomotorische Leistung am Folgetag bei Patienten mit primärer Insomnie ab einem Alter von 55 Jahren auswirkt. Die primäre Insomnie wurde anhand der vierten überarbeiteten Auflage des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders der…