Melatonin als potentielles Instrument gegen oxidative Schäden und Apoptose in ejakulierten menschlichen Spermatozoen

Autor(en):

Espino J, Bejarano I, Ortiz A, Lozano GM, García JF, Pariente JA, Rodríguez AB

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Publikation:

Fertil Steril. 2010 Oct;94(5):1915-7.

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DOI-Link:

https://doi.org/10.1016/j.fertnstert.2009.12.082

Es wird angenommen, dass somatische Zellen durch Apoptose, Autophagie oder Nekrose sterben können; allerdings sind die Mechanismen des Spermatodes nicht klar.

Hier wurden ejakulierte menschliche Spermatozoen auf Apoptose und die reaktive Sauerstoffspeziesproduktion in Abwesenheit oder Gegenwart von Melatonin getestet und wir schlossen daraus, dass Melatonin die Spermien-Apoptose aufgrund seiner radikal neutralisierenden Funktion verhindert.

 

 

 

 

Effekte von Melatonin auf Caspaseaktivität, Phosphatidylserin (PS)-Exposition, mitochondriale reaktive Sauerstoffspezies und Spermienlebensfähigkeit. Ein Teil der Spermien wurde mit 1 mM Melatonin (Mel) für 30 Minuten vorinkubiert. Anschließend wurde die Apoptose in beiden, Kontroll- und Melatoninbehandelten Gruppe, mit 10 μgM H₂O₂ und 20 μM P (PROG) für 60 Minuten induziert. • A Caspase-3-Aktivität • B Caspase-9-Aktivität • C PS-Exposition • D mitochondriale reaktive Sauerstoffspezieskonzentration • E Spermienlebensfähigkeit wurden danach ermittelt. Die Werte werden als Mittelwerte ± SD von vier bis sechs unabhängigen Experimenten dargestellt und beziehen sich auf die jeweiligen Ausgangswerte zum Zeitpunkt null (vor Expositionsbeginn).
▪▪ p <0,01 und ▪▪▪ p<0,001 vs. control values * p <0,05; ** p <0,01; p < 0,001 vs. H₂O₂ or P alone. (Quelle: modifiziert nach Espino J et al., 2010)

Copyright © 2010 American Society for Reproductive Medicine. Published by Elsevier Inc. All rights reserved.

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