Study: Melatonin-Supplementierung bei iranischen Diabetikern: Eine systematische Überprüfung und Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien zur Untersuchung von oxidativem Stress und Entzündungen

Autor(es):
Bahreiny SS, Mohammadpour Fard R, Ahangarpour A, Kazemzadeh R, Rashno M, Dabbagh MR, Radan M, Hoseinynejad K.
Palabras clave:
Publicación
nt J Prev Med. 2026 Feb 25;17:12.
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Enlace Doi:
https://doi.org/10.4103/ijpvm.ijpvm_72_24

Hintergrund: Diabetes mellitus ist ein globales Gesundheitsproblem, das durch oxidativen Stress (OS) und anhaltende Entzündungen gekennzeichnet ist, die zum Fortschreiten von Komplikationen beitragen. Melatonin, ein vielseitiges Hormon, das für seine starken antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt ist, hat sich als potenzielle therapeutische Intervention bei Diabetes herausgestellt. Ziel dieser systematischen Übersichtsarbeit und Meta-Analyse war es, die Auswirkungen einer Melatonin-Supplementierung auf wichtige Biomarker für OS (Malondialdehyd (MDA), antioxidative Gesamtkapazität (TAC), Glutathion (GSH)) und Entzündungen (C-reaktives Protein (CRP)) bei iranischen Diabetikern zu untersuchen.

Methoden: Bis August 2023 wurde eine gründliche Literaturrecherche in den Datenbanken MEDLINE (PubMed), Embase, Web of Science, Cochrane Central, Magiran und Scopus unter Verwendung von Schlüsselwörtern durchgeführt, die den MeSH entsprechen, wie „Diabetes“, „Melatonin“, „oxidativer Stress“, „randomisierte klinische Studie“ und „Iraner“. Die Studie konzentrierte sich auf acht randomisierte kontrollierte Studien, die an Diabetikern im Iran durchgeführt wurden. Die Daten wurden anhand des Modells mit zufälligen Effekten analysiert, und die zusammenfassende Effektgröße wurde anhand der standardisierten mittleren Differenz (SMD) bestimmt.

Ergebnisse: Unsere Untersuchung zeigt, dass eine Melatonin-Supplementierung zu einer signifikanten Verringerung des CRP-Spiegels (SMD = -1,74; 95% Konfidenzintervall (CI): -2,79, -0,69; P = 0,001) und des MDA-Spiegels (SMD = -1,35; 95% CI: -2,17, -0,53; P = 0,001) führte.) Darüber hinaus ergab die Studie einen Anstieg der TAC-Werte (SMD = 2,79; 95% CI: 0,54, 5,04; P = 0,0006) und der GSH-Werte (SMD = 1,86; 95% CI: 0,80, 2,93; P = 0,0006) nach der Melatonin-Supplementierung. Darüber hinaus ergab eine Subgruppenanalyse, dass eine niedrigere Dosierung von 3-6 mg/Tag zu ausgeprägteren Effekten führte, wobei ein statistisch signifikanter Unterschied in der MDA-Reduktion im Vergleich zu höheren Dosen beobachtet wurde.

Schlussfolgerungen: Die Einnahme von Melatonin ist eine vielversprechende ergänzende Strategie zur Verringerung von OS und Entzündungen bei Diabetikern.

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